Von der Reinhold-Meier-Brücke bis zur Hofener Brücke

Am Neckar und Max-Eyth-See wurden in den 80er Jahren von der Stadt Stuttgart zur Senkung der Ertrinkungszahlen Wassernotmelder installiert. Nach dem Prinzip der Feuermelder konnte der Bürger direkt vom Ort des Unglücks die Rettungskräfte alarmieren. In Stuttgart wurde die erste Stufe der Wassernotmelder realisiert. Von Untertürkheim bis an den Cannstatter Wasen und von der Reinhold-Meier-Brücke bis zur Hofener Brücke, sowie um den Max-Eyth-See, standen diese Notmelder.

Durch Einschlagen der Scheibe und Drücken des schwarzen Knopfs ging bei der Integrierten Leitstelle Stuttgart eine Alarmmeldung ein. Sofort wurden die Kräfte der Berufsfeuerwehr und der freiwilligen Feuerwehr, sowie die DLRG, wenn das Rettungszentrum besetzt war, zur Einsatzstelle geschickt.

Neue Wassernotmelder am Neckar

Ende 2006 wurde eine neue Generation Wassernotmelder installiert. Mit neuen Standorten sind die 33 Melder beidseitig an den Ufern des Neckars von Untertürkheim bis Hofen und um den Max-Eyth-See installiert. Die neuen Wassernotmelder sind über Solarzellen gespeist, bauen über Mobilfunk (GSM) eine Sprechverbindung zur Leitstelle auf und sind über die Björn-Steiger-Stiftung beschafft worden. Im Unterschied zu den alten Meldern rücken die Rettungskräfte erst aus, wenn über die Sprechverbindung definitiv ein Notfall gemeldet wird. Die Fehlalarme haben sich annähernd auf null reduziert.